Hurts – Desire

Hurts-DesireDas neue Album von HURTS „Desire“ ist nun seit 3 Wochen auf dem Markt. Ich habe mir Zeit gelassen, eine Meinung zu der neuen Platte zu bilden, denn schon im Vorfeld bei der Veröffentlichung einzelner Musikstücke und Kompositionen gab es von vielen Fans der Band harte Kritik im Social Media zu lesen. „Desire“ ist anders und doch so viel HURTS wie ich es von „Happiness“, „Exile“ oder „Surrender“ gewohnt bin.
Die Alben „Surrender“ und „Desire“ gehen einen ganz anderen Weg als die beiden Vorgänger – ich finde das gut so. Jede Band entwickelt sich weiter und genau das passiert gerade bei HURTS. Ich habe so viele Meinungen gelesen die sich abwertend über „Desire“ äußern. Von absolutem Mainstream ist hier sehr häufig die Rede und ehrlich gesagt macht mich das sehr wütend.
Ich frage mich was sich die Menschen, die so etwas als Kommentar schreiben und sich als mega Kritiker aufschwingen, denken!
Jeder Musiker legt sein Herzblut in jede einzelne Zeile und Komposition der Melodie. Entweder es gefällt einem oder eben nicht. Für mich ist es ein absolutes No-Go eine künstlerische Leistung derart runter zu machen, wie es einige „Fans“ von HURTS in den Social-Media Kanälen gerade tun.
Ich selbst bin immer sehr gespannt und kann es kaum erwarten wenn ein neues Album von Theo Hutchcraft und Adam Anderson alias HURTS erscheint und ja, im ersten Moment bin ich immer wieder überrascht wie wandelbar die beiden sind. Aber genau das macht es doch aus, neue Wege mit der Musik zu beschreiten und sich dem unbekannten zu öffnen!

Bei mir war es schon immer so, egal von welcher Band, dass auf den Alben auch Lieder waren, die mir nicht zusagten, andere wiederum hoch und runter liefen. So ist es auch diesmal bei „Desire“.
Der Song „Ready to go“ ist für mich ein totaler und Hundertprozentiger „HURTS-Song“ Die Lyrics stehen im krassen Gegensatz zu den mitreißenden und atmosphärischen Clubbeats, eben typisch Hurts. Ebenso das Video, das sich von den Gegensätzen von Musik und Lyrics leiten lässt.
Der Tod ist allgegenwärtig und doch wird gleichzeitig getanzt und gute Laune verbreitet. Im Video selbst leicht manisch und verzweifelt und dennoch mitreißend.

Von allen Liedern auf „Desire“ ist „Ready to go“ mein absoluter Favorit!

Die Stimme von Theo ist unvergleichlich und gerade in den langsamen Stücken wie „Hold on to me“ oder „Chaperone“ kommt seine Stimmgewalt und -vielfalt perfekt rüber. Hier liegt meiner Meinung nach die Stärke von HURTS. Genau zu wissen welche Atmosphäre und Stimmung mit dem Lied geschaffen werden soll, die Abstimmung von Stimme und Hintergrund sind perfekt, die Umsetzung mit viel Liebe zum Detail in jeder einzelnen Note zu spüren. Was will man als Fan mehr?

Natürlich sind weitere Merkmale der Band die überbordenden und ständig wechselnden Rhythmen wie z. B. in „Ready to go„. Gerade die Passagen wo die Instrumente zurückgenommen und dann wieder voll hochgefahren werden, finde ich ein absolutes Highlight und für mich macht genau DAS der Sound von HURTS aus.

Für alle die jetzt neugierig geworden sind, habe ich hier das Video zu meinem Favorit „Ready to go“ Viel Spaß beim Hören!

 

 

Ich selbst empfehle jedem sich Desire anzuhören und zu kaufen, denn ich bin absolut überzeugt von dieser Platte und werde weiter davon träumen, irgendwann diese beiden, für mich extrem begnadeten Musiker, einmal live erleben zu dürfen.

 

Eure Alexa

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