Mein heutiger Marmeladenglasmoment ist bittersweet. Eric Dane ist vor zwei Tagen an den Folgen seiner Erkrankung gestorben. Nach James van der Beek ist er der zweite Held meiner Jugend, den ich diese Woche verloren habe.
Warum ist dieser traurige Anlass ein Marmeladenglasmoment für mich? Weil mich Eric Dane alias Dr. Mark “McSteamy aka McSexy” Sloan aus Greys Anatomy sehr lange, bis zu seinem Serientod in Staffel 9, durch mein Leben begleitet hat.
Ich habe Greys Anatomy durchgesuchtet, bin sogar in die Videothek gefahren, um die DVDs auszuleihen und mir die Staffeln anzuschauen. Das ist wie aus der Zeit gefallen ich weiß, aber so verrückt war ich damals.
Ich habe diese Serie gekuckt, als ich schwanger war und bei Dialogen, gerade mit Eric Dane, geweint, die eigentlich zum Lachen gedacht waren. Hormone und so, jede Frau kennt es.
Ich habe mitgefiebert, ob er und Allison eine Chance haben. Als er Vater wurde, als er mit Lexi zusammen kam und oh, dieser so schlimme und gleichzeitig wunderbar inszinierte Serientod. Die Worte, die er in dieser Szene sprach gehen mir noch heute unter die Haut:
“Wenn du jemanden liebst, sagst du es ihm. Selbst wenn du Angst hast, dass es nicht richtig ist. Selbst wenn du Angst hast, dass es Probleme verursacht. Selbst wenn du Angst hast, dass es dein Leben zerstört, sagst du es, und zwar laut, und dann siehst du weiter.”
(Mark Sloan, Greys Anatomy, Staffel 9 – Folge 2 “Weißt du noch wie es war?”)
Jetzt, nachdem Eric Dane selbst gestorben ist, nimmt diese Szene übermäßig an Bedeutung zu. Ja, es war seine Rolle Mark, die diese Worte gesprochen hat, aber er hat ihnen Leben eingehaucht und sie deshalb zu seinen gemacht.
Eric Dane war irgendwann immer ein Thema zwischen meinen Freundinnen und mir. Hin und wieder hatte ich sein Bild im Kopf, wenn ich einen Protagonisten für eine Schreibzene entwarf und was diskutierten wir uns die Köpfe über diese Szenarien heiß. Epische Facebook-Messanger-Unterhaltungen sind dadurch entstanden.
Ich beginne jetzt erst zu verstehen, dass man als Schauspieler die Menschen nicht nur mit dem Charakter den man darstellt, berührt, sondern auch ein Stück von sich selbst im Leben der Zuschauer zurücklässt. Man berührt die Menschen, übt einen Einfluss auf sie aus, ohne sich dessen groß bewusst zu sein. Das ist eine großartige Gabe, die nicht vielen vergönnt ist und das verdient großen Respekt vor dieser Kunst.
Ruhe in Frieden Eric, auch du bist durch deine Rollen unsterblich!







Liebe Kira, das freut mich, dass dir das gefällt. Ich versuche mein Mindset dieses Jahr mal umzupolen. Das Positive in…