#Ben #Aaronovitch – Der böse Ort Ein #Peter #Grant Krimi

BenAaronovitch_Der_boese_OrtDer vierte Fall von Zauberlehrling und Constable Peter Grant verlangt dem chaotischen und sympathischen Zauberer alles ab!
Diesmal wird die Spürnase von Peter mehr denn je gebraucht, denn der Gesichtslose, seines Zeichens DER Bösewicht im Magierversum um London, scheint einen Masterplan für die ultimative Macht und Unterwerfung der magischen Welt in der Hand zu haben. 398 Seiten atemlose Spannung und die Jagd durch das moderne London nach dem mächtigen und finsteren Zauberer, der nur „der Gesichtslose“ genannt wird.
Ein gewöhnlicher Autounfall in der Nähe von Crawley, so scheint es. Ein Autofahrer rammt einen anderen mit knapp 90 km/h. Doch was die erste Beamtin vor Ort, PC Maureen Slatt, zu Gesicht bekommt, lässt sie ins Grübeln kommen. Im Auto des gerammten Opfers Robert Weil befinden sich frische Blutspuren die definitiv nicht von dem Fahrer stammen. Da der Name Robert Weil auf der Liste der Personen mit eventuellem Kontakt zu dem „Gesichtslosen“ von PC Peter Grant steht, wird Peter beim Erfassen des Unfallberichtes im Polizeieigenen Verzeichnis automatisch benachrichtigt.
Die Wirrungen nehmen ihren Lauf und führen Peters Boss Nightingale, seine Partnerin Lesley und ihn selbst auf die Spur eines uralten und vor allem gestohlenen Buches aus der Weißen Bibliothek in Weimar bis zu einem Sozialwohnblock in Südlondon.
Lesley und Peter mieten sich Undercover in dem Sozialwohnblock Skygarden Tower ein und beginnen zu ermitteln. Dabei kommen „dem Gesichtslosen“ und dessen Plänen gefährlich nahe.
Am Ende der Ermittlungen gibt es einige Antworten, viele Rätsel und eine faustdicke Überraschung für Peter Grant und seinen Zauberermeister Thomas Nightingale!

Ich habe dem vierten Band „Der böse Ort“ von Ben Aaronovitch mit Freude entgegengefiebert und hatte große Erwartungen an dieses Buch. Auch mit dem vierten Band der Reihe trifft der Autor voll und ganz meinen Geschmack. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt regelrecht durch die Kapitel und viel zu schnell ist das Lesevergnügen vorbei.
Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Wandlung der einzelnen Geschichten. Während Buch 1 Die Flüsse von London und auch Buch 2 Schwarzer Mond über Soho stark auf die magische Seite von Peter Grant eingingen, wandte sich der Schwerpunkt ab Buch 3 Ein Wispern unter Baker Street mehr der Ermittlungsarbeit zu. Auch in Buch 4 Der böse Ort ist dies ganz deutlich zu spüren, wobei sich in dem vierten Band die Waage zwischen Magie und Ermittlung definitiv in der Mitte einpendelt. Ich empfinde die Bücher mittlerweile als „magischen Krimi“ und bin total begeistert über die Art und Weise wie Ben Aaronovitch den Leser durch ein lebendiges London lotst, immer an der Seite von Peter Grant. Auch mit wissenschaftlichen Ansätzen und Lösungen wird man als Leser zum denken angeregt und so manche magische Aufwallung logisch erklärt.

Für mich ist Der böse Ort von Ben Aaronovitch ein absolutes Lesehighlight, das unglaublich leicht und flüssig zu lesen ist und einen von der ersten Sekunde an mitreißt. Deshalb bekommt der vierte Band der Peter Grant Reihe von mir ganze 5 Sonnenuntergänge.

Der böse Ort
(Originaltitel: Broken Homes)
Seitenzahl: 398
Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 10: 3423215070
ISBN-13: 978-3426502273
Preis: 9,95 €

Meine Bewertung:

Bewertung5

 

 

Quelle der Bilder: Alexa B.

 

 

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