weiterlesenEin neues Jahr erwartet uns, wie ein Kapitel in einem Buch, das darauf wartet, geschrieben zu werden. Wir können diese Geschichte mitschreiben, indem wir uns Ziele setzen.
Melody Beattie
Ausblick auf das Jahr 2026
Jahresrückblick 2025

“Leben heißt, sich wandeln, und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben” – Kardinal John Henry Newman
Das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen von Abschieden, Loslassen und am Schluss Wandlung. Ich hätte im Januar nie daran gedacht, im Dezember meinen letzten Arbeitstag bei meinem jetzt ehemaligen Arbeitgeber zu haben. Es lag für mich außerhalb des Unmöglichen, Weihnachten ohne meine geliebte Amy zu feiern. Genauso wenig wie ich mir Gedanken über ein Kleingewerbe machte. Doch alles schön der Reihe nach.
weiterlesen1000 Fragen an mich selbst 381-400
Freitagsfüller 28.11.2025
Ich laufe momentan der Zeit hinterher. Jedes Jahr aufs Neue nehme ich mir Anfang November schon vor mit der Weihnachtsdekoration zu beginnen und welch Überraschung, es klappt nicht und kurz vorm 1. Advent bricht bei mir nackte Panik aus. Dabei sitzt mir niemand im Nacken, der mich antreibt. Ich möchte zum 1. Advent einfach ein rundum gemütlich geschmücktes Haus haben. Natürlich werde ich es schaffen, so ist es doch immer. Trotzdem habe ich langsam Schnappatmung, wenn ich daran denke was noch alles bis dahin erledigt werden muss. Ich liebe diese Zeit im Jahr, mit all den funkelnden Lichtern, den Gerüchen, die durch die Luft wehen und ein heimeliges und geborgenes Gefühl entfachen.
Bei all der Vorfreude, gibt es neben Dekorationsmotivation, gefühlt 1000 Dinge, die sonst noch erledigt werden müssen. Endlich habe ich mein Auto TÜV-fertig, jetzt muss ich noch ein Termin dafür bekommen. Mal sehen ob ich es tatsächlich ohne Beanstandung durch bekomme. Nach 15 Jahren wäre dies ein kleines Wunder! Ich bin guter Dinge und werde abwarten.
1000 Fragen an mich selbst 361-380
Freitagsfüller 21.11.2025
Die letzten Monate und Wochen waren bei uns ereignisreich um nicht zu sagen turbolent. Es ist wahnsinnig viel passiert. Ich habe meine Ausbildung zur QM-Assistenz mit bestandener Prüfung erfolgreich absolviert. 2 Großveranstaltungen während der Fortbildungs- und Prüfungszeit hinter mich gebracht und auch privat war so einiges los mit Terminen, Veranstaltungen, neben all dem was der Alltag uns noch so beschert.
And last but not least habe ich, selbst für mich überraschend, meinen jetzigen Job gekündigt und werde ab nächstem Jahr eine neue Anstellung antreten. Das ging alles so rasant und schnell, ich kann es selbst jetzt noch nicht ganz begreifen. Doch es fühlt sich so natürlich und so richtig an, dass ich weiß, die Entscheidung diesen Schritt zu wagen war goldrichtig. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben, weil es meinem jetzigen “Ich” mehr entspricht. Mein Kleingewerbe ist in den letzten Monaten leider ins Hintertreffen geraten, doch aus den Augen habe ich es nicht verloren. Wenn das Chaos sich wieder etwas geordnet hat, wird es auch an dieser Stelle weiter gehen. Hier steht nun mein Internetauftritt im Fokus, das werde ich die nächsten Wochen angehen und mir Gedanken machen, wie dieser zukünftig aussehen wird. Viel los bei mir, aber ich bin vor allem eines: Dankbar! Dies alles erleben und umsetzen zu dürfen ist nicht selbstverständlich. Wie viele Menschen stehen jeden Tag auf und gehen zu einer Arbeit, die sie nicht ausfüllt, die sie nicht einmal gerne machen! Ich habe Freude an dem was ich mache und das erfüllt mich mit sehr viel Demut und einem berauschenden Glücksgefühl.
1000 Fragen an mich selbst 341 – 360
Freitagsfüller 12.09.2025
Ich bin Urlaubsreif. Die letzten Tage und Wochen waren nicht einfach. Unser Bello hat sich am Bein verletzt und die Heilung hat sich durch mein Mitleid, ich wollte ihm den Kragen, der ihm vom Lecken an der Wunde abhielt, nicht mehr anziehen. Das Ende vom Lied: Wunde wieder auf und die Heilung ging von vorne los.
Einige Besuche in der Apotheke und im Hundefachgeschäft später, sind wir auf einem guten Weg. Dennoch ist das sehr belastend, die Nächte waren die letzten Wochen sehr kurz, was sich bei mir bemerkbar macht. In solchen Situationen frage ich mich häufig, wie ich das mit Amy in all den Jahren geschafft habe. Es ist unglaublich was man zu leisten im Stande ist.
Unser Kleingewerbe ist jetzt offiziell beim Finanzamt gelistet und ich darf jetzt endlich ganz loslegen, auch wenn die Zeit gerade knapp ist.
Immerhin habe ich es geschafft, einige Werbematerialien für das Schulfest unseres Kindes herzustellen. Ein gutes Gefühl.
Freitagsfüller 29.08.2025
Unser Bello ist momentan das Sorgenkind zu Hause. Seine psychische Verfassung ist nicht die Beste, was vorrangig noch mit Amys Tod zusammenhängt, gleichzeitig haben unsere Nachbarn einer Katze ein Heim gegeben, was wir durch pures Glück und Zufall erfahren haben. Dadurch hat Bello Stereotype angenommen, die wir nun versuchen umzulenken, was gar nicht einfach ist.
Nun hat er auch noch eine Verletzung an seinem schwachen Hinterlauf, die er durch massives belecken noch verschlimmert hat. Alles in allem ist unser Bello gerade in keiner guten Verfassung, was mir richtig an die Substanz geht. Zu frisch ist noch der Verlust von Amy und die dem voran gegangene intensive Pflege meiner Seelenhündin, was mich sehr triggert und mir meine Nerven raubt.
Bei uns ist nun die zweite Schulwoche vorbei und wir können ein durchweg positives Fazit ziehen. Der Sprung auf die weiterführende Schule ist geglückt und es läuft!
Für uns ist der Wechsel auf die neue Schule eine große Umstellung innerhalb der Familie. Die Abläufe von früher passen nun nicht mehr, was eine neue Struktur und Verteilung der Aufgaben zu Hause erforderlich macht. Das braucht Zeit und wird sich finden.
Alles in Allem liegt noch eine spannende Zeit vor uns und mit Sicherheit wartet noch so manche Überraschung auf uns.
weiterlesenFreitagsfüller 25.07.2025
Mit Vollgas in den Urlaub! 3 Wochen lang Freiheit, (hoffentlich) viel Sonne, Seele baumeln lassen, genießen und Energie tanken. Ich freue mich!
Auf unvergessliche Spieleabende, an denen wir Skyio spielen, einfach reden, während die Sonne unter geht und viele Erinnerungen, die wir in diesen gemeinsamen Tagen entstehen lassen.
Was hat mich diese Woche bewegt? Hauptsächlich ein Artikel, erschienen im Tagesspiegel mit der Überschrift “Der Mythos vom unglücklichen Straßenhund” hat mich aufgewühlt. Ich finde die Sicht der Verfasserin sehr einseitig und noch dazu nicht gut recherchiert.
Die Autorin des Artikels beruft sich unter anderem auf die Lage der Streuner in der Türkei. Wenn man bedenkt, was seit einigen Monaten dort mit den Straßenhunden passiert, finde ich die Überschrift des Beitrages mehr als nur zynisch.
Zumal ich nur zur Seite schauen muss, meinen Bello ansehe und die Geschichte, die hinter dieser verletzten Hundeseele steht. Ein Streuner aus Italien.
Straßenhunde haben es gut? Bello war misshandelt, verletzt und traumatisiert ausgesetzt worden.
Die anderen Streuner mobbten ihn, die Nachbarn unserer Verwandten schossen mit einer Softairpistole auf ihn und er hatte so schlechte Zähne, dank Mangelernährung, dass sich eine Entzündung schon bis in die Nase und Augen ausgebreitet hatte. Hätten wir Bello nicht mitgenommen, wäre er elend zu Grunde gegangen.
Was ist das für eine “Freiheit” wie die Autorin es nennt, wenn man jeden Tag ums Futter und ums Überleben kämpfen muss? Wenn man immer wieder weggejagt wird, auf verschiedene Art und Weise und definitiv nicht immer sanft. Wenn ein Holzscheit als Kissen und ein Sandhaufen als Schlafplatz dient! Krankheit, Hunger und Durst, Misshandlung und schlimmeres, so sieht der Alltag von so vielen Straßenhunden in den südlichen Mittelmehrländern aus. Ich persönlich kenne wirklich KEINEN eheamligen Straßenhund, der bei Menschen lebt und unglücklich ist. Es vermag diese seltenen Fälle geben, die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt, aber das ist sehr, sehr selten. Und auch diesen Hunden kann man z. B. auf einem Bauernhof ein Leben in Freiheit und doch mit Familienanschluss ermöglichen, ohne das ihnen schlechtes widerfährt!









Liebe Kira, das freut mich, dass dir das gefällt. Ich versuche mein Mindset dieses Jahr mal umzupolen. Das Positive in…